Beziehungen und ihre Herausforderungen

Beziehungen und ihre Herausforderungen

“Das kannst du doch nicht sagen/tun.”

“So wird das niemals funktionieren.”

“Mach das besser mal anders oder am Besten genau so und so…”

“Also ich hätte das ja nie gemacht.”

„Das war jetzt aber echt ein fataler Fehler.”

„An deiner Stelle hätte ich…“

Wer kennt sie nicht, solche gutgemeinten Ratschläge. Gerne von Leuten, die nicht das erreicht haben, was das eigene Ziel ist. Gerne solche, die ihr Lebensziel noch nicht mal erahnen. Kein Ding, kann man so machen, ist absolut legitim. Darf jedoch auch leise, also ohne Töne, umgesetzt werden.

Wenn ich eines gelernt habe über die letzten Jahre – besonders auch im Kontext meiner Ausbildung als Trauerbegleiterin und der darauf folgenden Zeit, dann, dass nicht alles, was andere Menschen tun, zwingend von jedem Einzelnen kommentiert werden muss. Nein, echt nicht. Selbst dann nicht, wenn man es doch “bloss gut meint.” Erst recht nicht in diesem Fall. Und eigentlich möchte ich hier nachschärfen, denn es reicht auch, wenn du das bei keinem Menschen ungefragt tust. Ja. Wirklich. Da bin ich mir ganz sicher. Und nein, diskutieren oder lauter schreien bringt wenig bis gar nix und gibt keinesfalls mehr Recht. 

 

Kurze Frage sei an dieser Stelle erlaubt:

Wieso nutzt du deine wertvolle Lebenszeit dazu, dir Gedanken darüber zu machen, was dein Gegenüber tut, wenn bei dir selbst keine Klarheit herrscht?

 

Ratschläge sind und bleiben halt immer auch Schläge. Besonders wenn sie einen ungefragt von der Seite oder hinten erwischen, können sie einfach weh tun. Das war es an dieser Stelle schon mit Mehrwert, wir fassen uns nämlich kurz hier. Denn ich mag persönliche Kompromisse eher weniger, sondern stehe eher auf das Ding, was sich Konsens nennt. Braucht in der Regel bloss zwei Menschen und Augenhöhe, das war´s eigentlich schon.   

Zum Einstieg dieser Zeilen möchte ich abschliessend meine Antwort auf die Aussage “Das kannst du so nicht sagen” teilen. Diese wurde einszueins von mir verwendet und darf gerne übernommen werden. “Du siehst ja, dass ich es kann, sonst hättest du es ja nicht eben von mir gehört. Oder traust du etwa deinen eigenen Ohren nicht?”

Was meinen Mund verlässt wird von allem begleitet, was ich zu bieten habe. Das bedeutet du kriegst mein volles Herz und mitgebrachten Hausverstand.

Ganz ehrlich: Kein Mensch ist blöd und jeder gibt das Beste, das persönlich möglich ist. Besonders ist keine Aussage in Stein gemeisselt und jede Wahrheit recht individuell. Wenn das für dich noch Verhandlungsspielraum frei hält, greife ich aufgrund fehlender Diskussionsebene gleich nochmals auf ein Zitat zurück. Dieses Mal von meinem Schwiegervater selig. “Das ist dein Problem, du darfst es gerne behalten.” 

Das Prinzip der Liebe funktioniert eben anders als nach der Devise “Sei wie ich dich haben will oder ich bestrafe dich.” Besonders die bedingungslose Liebe, die bei mir inzwischen Parameter für meine Entscheidungen darstellt und höchster Grundwert zugleich ist. Was nicht aus Liebe besteht, hat keinerlei Bestand mehr. Und ja, das gilt bei mir tatsächlich auch in der Arbeit mit Kunden. Denn das Leben ist zu kurz, um mit Menschen zu arbeiten, die möchten, dass ich mich verändere, damit es ihnen leichter fällt mir ihre eigene Verantwortung überzustülpen, um ihre eigenen Schultern dadurch zu entlasten und selbst wegschauen zu können.

Meine Wahrheit ist die, dass wir in der Welt wahrhaft Grossartiges vollbracht haben, wenn jeder Mensch bei sich selbst ist und bleibt. Also geben wir doch weiterhin achtsam unser Bestes. Das ist gut genug. Immer. Wir wissen nie, wie unsere Worte beim Gegenüber ankommen und was durch sie ausgelöst wird. Richten wir unseren Blick doch vermehrt in unser eigenes Innere statt ihn aussen umherschweifen zu lassen.

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Ach und wenn du dich fragst, wer dir denn jetzt deine Webseitentexte gegenliest oder Angebote „probenutzt“ und dir darauf Feedback gibt, dann schlage ich das einzig Sinnvolle vor: Jemand aus deiner Zielgruppe, ein Wunschkunde. Oder ein Mensch wie ich, der sich durch jahrelanges Training neutrale Kundenbrillen aufziehen sowie durch eigenen Erfahrungsschatz unternehmensstärkende Vogel-Fremd-Perspektiven einnehmen kann. Und der aus Interesse an deiner Person komplett ehrlich ist und nicht aus Eigeninteresse etwas anderes erzählt.

Alles Liebe.
Sabrina

Über Buchveröffentlichungen, Verlagssuche und sonstige Alltagsentscheidungen einer selbständigen Unternehmerin in wandelnden Zeiten

Über Buchveröffentlichungen, Verlagssuche und sonstige Alltagsentscheidungen einer selbständigen Unternehmerin in wandelnden Zeiten

Ich weiss, ich weiss. Ein Buch zu veröffentlichen ist (d)ein grosser Traum. Noch grösser der, das Buch danach in Schaufenstern von Buchhandlungen entdecken zu können und mindestens den eigenen Namen auf der Bestsellerliste zu lesen. Mit deiner Botschaft die Welt zu erreichen und ein Stück besser zu machen. Absolut verständlich. 

Doch leider verbergen Träume ja immer das Potenzial ungelebt zu bleiben. Hintergrund sind verschiedene Gründe und auf die Gefahr hin bei dir lautes Augenrollen zu kassieren, zitiere ich an dieser Stelle altbekannte Weisheitsphrasen, die auch hier zum Tragen kommen kann: 

  • Erstens:
    Mehr Schein als Schein blendet statt zu glänzen.

  • Zweitens:
    Der Blick nach links und rechts oder dem gefühlten “OBEN” neigt dazu, sich einschüchtern zu lassen und das eigene Buch entweder nie zu schreiben oder halt unveröffentlicht in der Schublade liegen zu lassen. (Das gilt für jede Idee…)

  • Drittens:
    Arbeit kann aufwandsintensiver eingeschätzt werden, als sie wirklich ist. Besonders, da du sie aufgrund fehlender Erfahrung falsch einschätzt. 


Butter bei die Fische:
Mir ging es lange selbst so.
Der Wunsch nach meinem eigenen Buch begleitete mich seit meiner frühen Kindheit und irgendwann realisierte ich, dass die magische Linie des achtzehnten Geburtstags schon länger überschritten war. (Ja, graue Haare können tatsächlich eine Bedeutung haben…) Gleichzeitig wurde mir von jetzt auf gleich klar, dass sogar mein Leben endlich ist und tatsächlich irgendwann endet. Dummerweise vielleicht sogar ohne Ankündigung des WANN. Wenn ich Glück habe, geht es noch ganz lange weiter, was natürlich super schön ist, doch gleichzeitig viel Zeit beinhaltet, in der ich bereuen kann, was ich verpasse. So beispielsweise meine Leidenschaft vom Schreiben, weshalb ich also meinen inneren Saboteur belächelte, den Verstand ignorierte, meine Kopfhörer aufsetzte und zur Tat schritt – äääh – an den Schreibtisch rollte. Ohne wirklich Worte darüber zu verlieren, was ich vorhabe. Übrigens etwas, das tatsächlich außerhalb eines Lockdowns ebenfalls möglich ist. Leben statt reden nenne ich das oder auf Schweizerdeutsch:

“Liefere statt lafere.”


Innerhalb eines Jahres veröffentlichte ich zwei Bücher in Printversion. Fast nebenbei, wie es wohl scheint. Beide Werke erschienen bewusst ohne Verlagssuche und mit Verzicht auf den Vertrieb über Buchhandlungen oder den Versuch irgendwelche Listen zu erklimmen, um dadurch etwas darzustellen. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass es nicht meine letzten Werke waren, möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, dass jede Entscheidung im Leben zwei Seiten hat. So bezahlte ich für meine Entscheidungen einen Preis, der nebst Geld einen weiteren (höheren) Wert aufweist. Kein Bedauern liegt in diesen Worten, nur Transparenz. 

Bei meinem zweiten und noch eigenständigeren Werk – dem “Los des Lassens” – kann ich endlich auf das grosse OnlineBusiness-orangefarbene A verzichten, das Waren versendet und so was… Es ist bekannt: Monopolismus schmeckt mir einfach nicht und ich kenne nur zu genau verschiedenste Perspektiven davon. War ich doch jahrelang beruflich damit beschäftigt. In jeder nur erdenklichen Position und in einer Branche, die dazu da ist, das wichtigste Gut des Menschen zu verwalten…

Zurück zum Glück: Der komplette Prozess meines Buches war eigentlich ganz einfach. Doch ich zitiere an dieser Stelle gerne mein Tshirt.

Was bedeutet eigentlich eigentlich?


Nun:
Als Initiatorin war ich gleichzeitig Projektkoordinatorin. Von A bis Z lief der komplette Prozess über mich und ich setzte alles selbst um, was meinem Stärkeprofil entspricht. Der Rest wurde an sympathische Profis ausgelagert. Wirtschaftliche Effizienz heisst nämlich nicht, sich jedwedes Fachwissen selbst anzueignen, sondern das zu tun, worin man gut ist. Es heisst aber auch nie, sofort und direkt alles auszulagern, was einem auf den ersten Blick ängstigt. Mehr am statt im Unternehmen zu arbeiten bedeutet deutlich mehr als das. 

Aber weiter im Text: Bedeutet das in Kurzfassung (oder meiner allseits beliebten Marketing-Nussschale) nun, dass alles ganz leicht war und das Ding der Buchveröffentlichung ein Spaziergang? Ganz ehrlich: Als ich mich an mein erstes Werk setzte, hatte ich keine Ahnung von Büchern. Ja, okay, seit ich sechs bin schaffe ich es, Wörter in einer Reihe niederzuschreiben und ab und an mit Satzzeichen zu garnieren. Auch veröffentlicht hatte ich zu dem Zeitpunkt schon einige Texte. 

Doch das, was mich erwartete, war jenseits eines Ponyhof-Lebens, wenn auch die Menge an Mist, der mir begegnete wohl vergleichbar damit ist. Es war alles andere als leicht und damit meine ich nicht nur die sichtbaren Prozesse rund um die Veröffentlichung.


Hier ein homöopathischer Ansatz aus gefühlt einer Million zu treffender Entscheidungen, wenn du dich für ein Buch entscheidest:

Für welche der schier unendlichen Möglichkeiten an Veröffentlichungsarten entscheide ich mich?
Was sind die allgemeinen und persönlichen Vor- und Nachteile davon?
Wie finanziere ich mein Werk? (Mit Geld, na klar, doch es darf ja nachher auch noch welches da sein, nicht wahr?)
Wie komme ich an ein Cover? Und was bitte ist ein Premade und wieso gibt es da nur Bilder, die irgendwie gruselig sind für meine Augen?
Was ist ein Buchsatz und HILFE, ich kann ja noch immer nicht mal Excel, wie soll das denn gehen?
Wie lade ich am Ende das fertige Werk – in welcher Datei auch immer… – wo hoch?
Wie war das jetzt nochmals mit den Massen?
Wie schreibe ich Klappentext und eine Autorenbiographie ohne den Leser vor Gähnen hintenüber vom Stuhl kippen zu lassen?

(An dieser Stelle erlaube ich mir den Hinweis, dass eine Aufgabe von Marketing tatsächlich Unterhaltung und so gar nicht böse ist. Denn ich lese sie immer noch zu oft und suche weiterhin den Mehrwert in Sätzen wie folgender Beschreibung: „Seit ihrer Kindheit liebt Sabrina das Schreiben.“ Als Leser würde ich mich dezent wundern und mir die Frage stellen: „Aha, wie schön und warum kann sie mir aufgrund dieser Erfahrung was zum Tod mitteilen, das mein Leben verändern soll?“


Komplett ausser acht….
… lasse ich vorerst die automatisch begleitende Schattenarbeit rund um die Sichtbarkeit mit der eigenen Wahrheit. Tatsächlich habe ich mich erneut am Ende selbst ausgetrickst und mir kurzfristig zusätzliche Unterstützung geholt, die mich dabei begleitete, den “Veröffentlichungs-Button” zu drücken. Ansonsten wäre mein erstes Werk immer noch ein Schubladenbuch und ich könnte mich dahinter verstecken, dass “halt einfach noch was fehlt”.

Warum habe ich es denn überhaupt getan, wenn doch so manche schlaflosen Nächte damit verbunden sind und waren? Geld war auf jeden Fall eher weniger Antrieb. So muss ich enttäuschen, wer meint, ein Buch zu veröffentlichen macht – ob mit oder ohne Verlag – über Nacht das Konto voll. Das ist schlicht falsch und soll/ darf vor Veröffentlichung jedem so glasklar sein wie mir. Ein Buch hat einen unendlich hohen Wert, kann jedoch gut budgetiert werden. Muss es aber auch, da wie mit allem, was nachhaltig aufgebaut ist, Geld nicht das kurzfristige Ziel darstellt. Die Illusion, dass Autoren aus Prinzip reich sind, kann ich super simpel widerlegen, was ich mir jedoch für persönliche Gespräche vorbehalte. Eine andere Sache ist die Vorstellung, dass Künstler für ihre Kunst zu leben haben statt davon. Brotlose Kunst – was reden wir unseren Kindern damit ein? Anderes Thema, wohl bald mal neue Artikel wert, wie ich gerade spüre. Oh fast vergessen. Die Einstiegfrage war, warum ich es getan habe. Ganz simple Antwort. Etwas Jux und Tollerei, strategisches Invest in meine Selbständigkeit, wichtiger Lernprozess und besonders die Erfüllung eines Lebenstraums.

Zurück also zu den Seiten, die seit jeher meine Welt bedeuteten: Den Büchern. 

Nein, ich sage keinesfalls, dass eine Veröffentlichung auf klassischem Weg falsch ist. Keine Entscheidung kann je die falsche sein. Solange sie aus Fülle getroffen wird und im aktuellen Moment stimmig ist. 

Freiheit und Eigensinn statt unternehmerischem Biss und Sachverstand?

Klar, wer mich etwas kennt, kann sich zum Gedanken verleiten lassen, dass mich der hohe Wert an Unabhängigkeit zur Publikation in Selbstverlag und der Gründung als Verlegerin verleitete. Doch wie überall im Leben existiert selbst hier eine deutlich breitere Vielfalt in der Farbpalette als tiefdunkles schwarz oder blütenreines weiss. (Die ja irgendwie keine Farben sind und dennoch immer dafür herhalten müssen; wie gut breite Schultern zu haben.)

Es ist kein Geheimnis: Ich mag es eher bunt oder grau, vielleicht ab und an auch in knalligem pink. So kommt bei mir die absolut notwendige Marketingstrategie anders daher und führt manchmal zum Gedanken, dass ich gar keine verfolge. Doch als sogenannte Expertin (was auch immer das in einer Welt, die sich alle paar Sekunden verändert, bedeuten soll…) ist das natürlich alles andere als wahr. Meine Strategie ist nur halt eben meine Strategie. Was bedeutet, dass ich sie fokussiert verfolge, anpasse und analysiere. Stiller als von mir zu erwarten ist. Wer mit mir arbeitet, profitiert selbstverständlich von der Ganzheitlichkeit meiner Ansätze und meinem kompletten Erfahrungsschatz und ich teile intensiven Einblick in meine fundierte Gedankenwelt. Doch tatsächlich werde ich diese nie mit der ganzen Welt teilen, mögen die Versuche noch so gut sein.

Marketing hat den zweifelhaften Ruf der Manipulation und wer die Geschichte der Werbung beleuchtet, ist sich bewusst, dass dies nicht von ungefähr kommt. Dennoch ist es unberechtigt, dich davon ausbremsen zu lassen. Jeder Mensch hat selbst in der Hand, welchen Weg er verfolgt und wonach er sich ausrichtet. So wurde ich letztens beispielsweise ganz direkt auf einer bekannten Businessplattform damit konfrontiert, wie naiv ich denn sei, zu glauben, im Marketing zwischen Kunden und Anbietern sei in der Kommunikation Augenhöhe möglich. Ganz ehrlich: Alles ist möglich! Die Frage ist wohl eher, ob sie erwünscht ist. Doch in der Regel verraten Aussagen immer mehr über Sender als Empfänger.

Selbst habe ich jedoch lange genug aufgrund solcher Aussagen geglaubt, keine Ahnung zu haben. Es wurde mir exzellent eingeredet. Trotzdem blieb ich meiner Wahrheit treu und lebte froh nach meiner Devise mit den Schuhen an der Tür weiter. Diese dürfen nämlich dort stehen, weil in meiner Wohnung mehrere Menschen leben. Anzuziehen brauche ich sie mir dennoch nicht, denn ich habe ja eigene, die mir sehr gut passen. Und zur Not sind immer meine Füsse dabei, die mich sogar barfuss überallhin tragen.  

Etwas, worüber in Bezug auf Strategie und Bestsellerlisten „apropos“ immer noch selten gesprochen wird und was deutlich weiter verbreitet als andere Phänomene ist, spreche ich mit folgendem Gedankengang auf:
Wie hinter meinem Business steckt auch hinter solchen Listen etwas klug Gedachtes. 

Bekannte und mächtige Anbieter ermöglichen die Erfüllung deines Traums über Nacht, sogar den vom Mehrfachbestseller. Was du dafür tun musst? Finde es heraus. Eine kurze Suchmaschinenrecherche kann wie bei fast allem im Leben schon deutlich dabei unterstützen, den gesunden Menschenverstand mit Fakten zu untermauern. Ob ich damit sagen will, dass durch einige Stellschrauben über Nacht ein Erfolgsautor aus jedem werden? Tatsache. Was in diesem Buch steht? Nebensache. Halte dich einfach an die Regeln.


Dir gehen Fragen durch den Kopf?

Dann wie immer zuerst die gute Nachricht: Bei einer Orientierung „im Aussen“ dürfen diese einfach ausgeblendet werden, da komplett irrelevant. Doch wir waren ja mal bei den zwei Seiten, die es immer und überall gibt. Beim Preis, den es zu zahlen gilt. So werfe ich nun einfach unkommentiert den Gedanken in den Raum, der bei Entscheidungen und Denkprozessen zum Tragen kommen darf. Wer könnte bei einer Sache welches Eigeninteresse verfolge? Keine Sorge: Es gibt wenig Grund, das negativ zu betrachten. Der Mensch ist darauf ausgelegt, sich sein Leben zu erleichtern. Total viel Sinn also, so rein von der evolutionären Warte her betrachtet.

Zur Erleichterung teile ich natürlich gerne meine Entscheidungsgrundlage mit dir:

Kann ich damit leben und sind meine Werte damit in Einklang?

Wenn ja: Cool. Go for it und geniesse es.
Wenn nein: Such dir eine stimmige Lösung, die gibt es nämlich. Dann: Cool. Go for it und geniesse es. 

An dieser Stelle gebe ich offen zu, dass alles was diesem Vorgehen diametral gegenüber steht, ab und an Angst macht. Wieso vergessen wir so schnell und augenscheinlich gerne, wozu bei Geburt der gesunde Menschenverstand verteilt wurde? Relativ ehrlich und komplett nüchtern betrachtet ist die Antwort wohl in der Regel im kurzfristigen Profit zu finden. 

Ja, wir dürfen uns bewusst sein, dass alles im Leben immer zwei Seiten hat. Mindestens. Eine Frage des Preises, den wir zu zahlen bereit sind. Um ethisch zu bleiben in unseren unternehmerischen Entscheidungen. Nachhaltig zu wachsen. Unser Gegenüber genauso ernst zu nehmen, wie uns selbst. 

Für mich bedeutet das: Weiter geht es mit dem Spiel nach meinen Regeln, den Preis dafür zahle ich selbst. Und aus genau dem Grund arbeite ich persönlich mit Menschen, die wissen, wie wichtig Entspannung ist, um wach zu bleiben. Wie kostbar es ist, immer weiter Fragen zu stellen, ohne die Antwort zu suchen. Selbstwirksam an Verantwortung zu übernehmen. 

Als kleines Abschiedsgeschenk teile ich hier einige Gedanken, die ich mir während meines Prozesses so machte: 

Wieso soll ich da sein, wo alle sind und in einer Flut untergehen?
Entscheidungen für meinen Lebenstraum von anderen fällen lassen, wenn ich die Verantwortung dafür trage?
Wieso meine Ideen verändern, wenn sie doch zu mir kamen, um realisiert zu werden?
Wieso soll ich Zeit verstreichen lassen, wenn ich jetzt umsetzen kann?
Wieso soll ich tun, was alle tun, wenn ich doch nicht alle bin, sondern einfach ich selbst? 


Alles Liebe.
Bedingungslos.
 
Sabrina 

Wieso glaube ich, dass wir einander genau damit unterstützen, indem wir uns eben nicht zu helfen versuchen?

Wieso glaube ich, dass wir einander genau damit unterstützen, indem wir uns eben nicht zu helfen versuchen?

Lange Zeit schon begleitet mich mein Wunsch nach Veränderung. Hin zu einer Welt, die sich einfacher und übersichtlicher darstellt. Mit einem Mehr an Klarheit und dem Fokus auf den Einsatz von Fähigkeiten, die mit Leichtigkeit eingesetzt werden. Einer Reduktion von Konsum und dem Blick auf das Wesentliche. 

Wie oft hörte ich in meiner Vergangenheit die Aufforderungen:

“Hör auf zu träumen und pass dich endlich an.”

“Als ich jung war, hatte ich selbst viele Visionen, doch heute blicke ich der Realität ins Auge.“

„Du musst jetzt wirklich deine Ansprüche mal herunterschrauben.“

„Sonst brauchst du dich nicht wundern, dass (setze hier das Horrorszenario deiner Wahl ein).“

“Seit jeher ist das nun mal anders als du es gerne hättest. Meinst du eigentlich du bist etwas Besseres?”

“Das haben wir immer so gemacht.”

Alle diese Sätze liessen mich lange Jahre schier verzweifeln und meine Reaktionen darauf waren wenig gesund. Weder für mich noch für meine Beziehungen. Doch statt Veränderung positiv vorzuleben, trat ich in den Widerstand. Rebellion war mein zweiter Vorname.

 

Was entstand aus meinem Kampf?

Früh gründete ich mein erstes Unternehmen, damals als Nebenselbständigkeit. Weil wir wissen es ja inzwischen gut genug: Schließlich kann man „ja davon nicht leben…“

„Und überhaupt, was soll dir dann Sicherheit geben und deine Rechnungen bezahlen? Luft und Liebe, he?“

Fest steht:
Unsere Gesellschaft stellt Sicherheit vor Leben, das haben die letzten Jahre nochmals deutlich gezeigt. Durch die Begegnung mit dem Tod und meiner intensive Auseinandersetzung mit ihm, habe ich heute meinen eigenen persönlichen Umgang damit gefunden. Der Widerstand ist gebrochen, die Waffen gefallen. Und doch ist eines klar: Es geht weiter, ist noch lange nicht fertig.

Mir ist seit meinem ersten Unternehmen bewusst, dass ich Strukturen und Routinen brauche, um meine persönliche Definition von Erfolg zu erreichen. Das bestätigten mir auch die vielen Bücher von Menschen, die da waren, wo ich vermeintlich hin wollte. Also kopierte ich deren Erfolgsrezepte. Und scheiterte gnadenlos. Glücklicherweise. Immer das Selbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, wohl eines der missverständlichsten Rezepte überhaupt. Weil also nix funktionierte, änderte ich nach und nach die Vorbilder, denen ich folgte. Bis ich irgendwann realisierte, dass kein Mensch da ist, wo ich hinwill. Erfolg so individuell ist wie der eigene Gebissabdruck. Eine reine Definitionssache und oft genug mehr als intransparent. 


Alle anders und doch gleicher als gedacht

Das ist nicht so, weil ich Individualität in Grossbuchstaben schreibe und gerne persönlich bin. Nein, in der Quintessenz sind wir uns Menschen schlicht deutlich ähnlicher als gedacht. Wir teilen die gleichen Grundbedürfnisse sowie die Ausgangslage der Endlichkeit unseres Lebens. Was unterscheidet wie verbindet sind die eigenen Wertegerüste, nach denen wir handeln. Diese gilt es wie unsere eigene Westentasche zu kennen und uns danach auszurichten. So finden wir die passenden Menschen und erreichen gemeinsam Grosses. Jeder für sich.  

Doch es kann ein steiniger Weg sein und nirgends ist verankert, dass wir ein Recht darauf haben, dass es leichter wird. Erschwerend neigen wir dazu, schwer zu machen, was leicht ist. (Danke an dieser Stelle an all die lieben Menschen, die mich dabei unterstützen das für mich Schwere in Leichtigkeit zu verwandeln.)  Ja, ich bin selbst schon gnadenlos gescheitert: Als Mensch der Extreme, die ich war, nahm ich sehenden Auges alles an Fehlern mit, was möglich ist. Auch die unmöglichen, ehrlich gesagt. Irgendwann wurde mir bewusst, dass genau dort mein Schatz verborgen liegt und sich mir fast unendliches Lernfeld zeigt: in den eigenen Erfahrungen und dem konstanten bei mir selbst sein und bleiben.

Ob Copy-Paste-Vorgehen oder links-rechts-Blicke:
Es funktioniert schlicht nie für den Einzelnen. Davon bin ich absolut überzeugt.

 

Wie soll es funktionieren, individuelle Strategien einzueins zu übernehmen und ein persönlich stimmiges Ergebnis zu erhalten?

 

Kleine Rückschau in meine Vergangenheit:
Diesbezüglich bin ich meinen Eltern unendlich dankbar. Sie lernten mich sehr früh selbständig zu denken statt scheinbar allgemeingültige Wahrheiten einfach nachzuplappern. Klar, für das persönliche Umfeld kann es anstrengender sein als das Gewohnte und bestimmt forderte ich nebst meinen Eltern so manchen Menschen damit heraus, indem ich das Meiste hinterfrage statt blind zu folgen. Das Gute: Die eigene Wachstums- und Lernkurve steht jedem frei verfügbar und das Setzen von Grenzen ist Individualverantwortung.

Lange Jahre fühlte ich mich dennoch falsch mit meinem Empfinden. Eckte an, weil ich stets das ganze Bild vor Augen hatte. Wie ein Netz, welches sich über alles spannt. So versuchte ich mich anzupassen. Fast bis zur Selbstaufgabe. Als Visionärin liebe ich es, mit Bildern zu arbeiten. Chancen sichtbar zu machen, die bereits heute da sind und von jedem Einzelnen genutzt werden dürfen. Solche, die einen Perspektivwechsel benötigen, um erkannt zu werden. Es wurde mir bewusst, dass ich der einzige Mensch bin, der mir vor der Sonne stehen kann und verhindert, das Leben zu führen, welches ich mir wünsche. Auf meinem Weg zu bleiben, dabei unterstützt mich spiegelnde Reflektion und immer mal wieder der Schritt nach hinten. Langsames Gehen, das Flanieren, die Pausen. Darum ist es mir heute möglich, mich als den Menschen zu zeigen, der ich bin. Egal, wo ich mich gerade aufhalte.

Das Licht ist immer schon da, manchmal benötigt es aber erst den Schatten, um die volle Kraft zu spüren.
Alles im Leben hat seine Zeit. So gehören die dunklen Stunden genauso dazu, wie die hellen.
So weit aus Floskel-Hausen, denn hinter jedem schlauen Spruch steht in der Regel einer, der es am eigenen Leib erfahren hat.

Alles Liebe.
Sabrina

Die Augen vor der Wahrheit zu verschliessen, verändert noch lange keine Realität.

Die Augen vor der Wahrheit zu verschliessen, verändert noch lange keine Realität.

Du kennst das vielleicht von gemeinsam verbrachter Zeit mit kleinen Erdenbürgern:
Mit den Händen vor den Augen ist man plötzlich quasi inexistent, bis die Situation mit einem lächelnden “Kuckuck” und den strahlenden Augen von Kind wie Erwachsenen aufgelöst wird. 

Wir bereits etwas älteren Kinder wissen theoretisch, dass keiner von beiden je wirklich abwesend war, nur weil durch die verschlossenen Augen kurzfristig nix gesehen wurde.

Doch mir erging es mit einem Trugschluss der letzten Jahre so, dass ich quasi einen komplett vernebelten Blick aufwies. Meine Überzeugung war hingegen glasklar, eine Unternehmerin mit künstlerischer Ader zu sein. Bis vor Kurzem, als ich spiegelnder Reflektion sei Dank, plötzlich feststellte:

Moment mal, ich bin eine Künstlerin mit unternehmerischer Ader.

Genauer eine Lebens-Künstlerin.

 

Was für ein GameChanger für mich. Und welch rasanter Tempoabfall, der hier von mir als Rennpferd plötzlich abgezogen wurde. Meine Chance also, nach und nach meinen Weg als FlanEurin zu beschreiten und ein neues Lebensgefühl zu etablieren.

Früher war ich darauf getrimmt, meine Ressourcen möglichst effizient einzusetzen. Als oberste Traktanden stets die Optimierung und Skalierung von Logik und Perfektion. Klar, Zeit ist Geld, Geld bekanntlich Luxus und den kann oder will man sich vielleicht nur manchmal leisten. So war mir seit jeher bewusst, dass ich mir durch eingekaufte Abkürzungen teure Umwege erspare und ich liess mich also zu fast jeder Zeit meines Lebens mindestens von einem Coach begleiten. Sei dies in Punkto Unternehmertum, Fachwissen, Sport oder Ernährung – uferlos würde eine Freundin von mir an dieser Stelle einwenden. (Nachtigall, ick hör dir selbst von Berlin nach Aarau trapsen.)

Auf das Wort Coaching bin ich zwar seit jeher hochallergisch, doch wie in den meisten Fällen gibt es auch gegen diese Symptomatik lindernde Gegenmittel. Gutes Marketing hilft zum Beispiel, um Vertrauen zu bilden und davon überzeugt zu werden, vom Gegenüber die passende und einzige Lösung zu erhalten. Du siehst, auch hier bin ich etwas wortaffin, weshalb ich hier mit Sprache zu untermauern versuche, wofür ich bis heute meine Hand ins Feuer lege: Die individuelle persönliche Begleitung durch Mentoren. Diese nahm ich früher zwar bloss unterbewusst wahr, spürte aber immer die deutlichen Resultate wie etwa mehr Selbstvertrauen und klarere Haltung.

Fehler im System oder System als Fehler?

Noch wenn man wie ich die betriebswirtschaftliche Seite der Selbständigkeit von der Pieke erlernt hat, zuerst durch Praxis, dann mit Theorie untermauert, ist man keinesfalls vor dem Glauben gefeit, dass vor dem nächsten Schritt etwas fehlt. So mangelte es mir vermeintlich lange immer noch an dem einen Kurs oder einer weiteren Dienstleistung, um den nächsten Schritt gehen oder Entscheidungen treffen zu können. Also immer kurz davon entfernt, richtig durchzustarten, immer etwas unter dem eigenen Potenzial. Versteh mich bitte richtig, die meisten dieser Angebote haben durchaus ihre Berechtigung und in den meisten Fällen ihren Wert. Doch es stimmt absolut nicht, dass dir für den Weg zu den eigenen Träumen etwas fehlt. Denn wie mein lieber Sparringspartner Chris so schön sagt “der passende Weg ebnet sich erst durch das Gehen.”

 

Doch wie fand ich meine Klarheit?

Im Endeffekt durch eine kleine Verschiebung von Worten, die in ihrer Konsequenz jedoch mal wieder alles veränderten. Bewusst werden konnte mir das durch ehrliche Impulse auf Augenhöhe. In DialogRäumen mit offenem Austausch und darin zerplatzten Illusionen. Diese schafften wie gewohnt Platz für die Realität. Denn etwas anderes gibt es hier schlicht nicht, womit gearbeitet werden könnte.


Mein Angebot beinhaltet genau das – nicht mehr, aber auch nie weniger:

Als deine UmsetzungsPartnerin und BusinessKomplizin stehe ich dir mit meinen Impulsen zur Seite. Spiegle dich direkt und inspiriere zu frischen Gedankengängen. Unkompliziert und flexibel erhältst du auf gemeinsamen Spaziergängen meine volle Aufmerksamkeit und findest so deine eigene Klarheit. Mein Spezialgebiet ist dabei die Sichtbarkeit von dir und deinen Angeboten. Dich erwartet meine Kompetenz, Struktur in deine Gedanken zu bringen und stabile wie kreative Strategien zu entwickeln, die dir ermöglichen Schritt für Schritt in deinem Tempo dranzubleiben.

So begleite ich dich bei: Loslassen. Sterben. Wiedergeburt.
Sei dies in Bezug auf Texte, Angebote, Gesprächsverhandlungen, Kooperationsentscheidungen und vielem mehr.

Ebenfalls helfe ich dir dabei, Prozesse zu verschlanken. Besonders die in deinem Kopf, die dich Energie, Geld und vor allem LebensZeit kosten. Ohne Technik geht heute wenig, selbst wenn Menschen wie ich sich immer noch darauf fokussieren, diese möglichst optimiert zu nutzen. Darum erhältst du bei mir zusätzlich Zugriff auf ein Netzwerk, das eine breite Palette an Unterstützung für ein eigenes (Online)Business mit Sinn und Freude bietet.

 

Wenn du dich übrigens fragst, was Sparringspartner sind:

Ein Sparringspartner unterstützt beim Feinschliff und führt klar vor Augen, was schon da ist und wie damit die nächsten Schritte ermöglicht werden. Du bist nämlich bereits genug. Immer.  

Die aktuelle Wandelzeit verlangt nach Kunst und Kultur sowie Menschen, die weiter auf ihrem eingeschlagenen Weg bleiben. Es war wohl lange nicht so wichtig wie heute, diese Werte zu bewahren. Wer selbständig sein Leben führt, kennt das: Der Alltag ist manchmal einsam. Der Kopf voller Gedanken. So viele Fremdeinflüsse. So manches, das vermeintlich “falsch” gemacht werden kann. Da ist es schon mal möglich in Schockstarre zu verfallen. Ja, Selbstzweifel und Unsicherheiten sind normal. Doch halten sie dich für eine längere Zeit gefangen, führen sie dich von deinem eigenen Weg ab.

 

Du brauchst keinen, der dir sagt, was richtig ist. Sondern Erfahrungen.
Ob geteilte oder eigene: Hauptsache einfach ehrlich. 


In den letzten Wochen entstand das «Kaffi mit Satz», der virtuelle Treffpunkt unseres Künstlerkollektivs. Dort entdecken und leben wir in Gemeinschaft und echter Verbindung die vielfältigen Facetten der Selbstwirksamkeit. Wir unterstützen uns gegenseitig dabei, individuelle Routinen zu kreieren, Perspektiven zu wechseln sowie neue Blickwinkel zu entdecken.

Kurz: Wir erlauben uns, das Leben einfach zu gestalten und Entscheidungen zu treffen. Lernen Glück auszuhalten. Dazu bedienen wir uns verschiedener Perspektiven. Sei gerne unser Gast und lerne uns kenne. Am einfachsten geht das aktuell über eine direkte Nachricht an Sabrina.

Alles Liebe.
Bedingungslos.

Sabrina