Sabrina fragt: 

Warum ist es anscheinend schwer zu akzeptieren, wenn Menschen nicht exakt so sind wie man selbst?


Chris antwortet: 

Menschen sind sich selbst immer am nächsten und können die eigenen Befindlichkeiten am besten verdauen. Entsprechend wünschen sie sich, dass andere auch so sind, wie sie selbst. Das hat mit Vertrautheit, Vertrauen und Verträglichkeit zu tun.

Sich immer wieder auf Neues einstellen zu müssen (Menschen, Orte, Situationen, etc.) ist anstrengend und hat immer Momente von Unsicherheit parat. Sich selbst hat man schon recht gut verstanden, wie andere ticken dagegen nicht. Hier können trotz Vertrautheit, Vertrauen und Verträglichkeit auch immer Überraschungen auf einen warten.

Auch hat man, ob zu Recht oder nicht, die Annahme, die eigene Sicht auf die Dinge, das eigene Denken wäre das richtige. Das beisst sich aber oft mit dem, was das Gegenüber für Wahrheiten mit ins Gespräch bringt. Andere Wahrheiten können uns langweilen, stören, in Rage versetzen oder einfach stimmig sein. Herrscht Unstimmigkeit und kein produktiver Dialog, lebt es sich auseinander. Die Kunst besteht darin, Unstimmigkeiten auszuhalten und an den Differenzen im gemeinsamen Prozess zu wachsen.

Das ist meistens Arbeit und bedarf eines aufgeschlossenen Geistes. Der ist aber nicht immer vorhanden, weil beeinflusst von den eigenen Befindlichkeiten.

 

 

Wer ist Chris Diekers?

DialogRaum-Geber – Diamantenschleifender Prozessbeschleuniger – Spezialist für Introsensibles –
Werteorientierter Menschenfreund – Hochsensibler Lebensvereinfacher – Reisebegleiter zum Freiheitfinden –
Minimal-Coach für das Wesentliche – Realitätsgestaltender Selbstentwickler 

 


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