Versucht Konsum unser Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen?

Versucht Konsum unser Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen?

Der Mensch liebt Illusionen, ja er hält sich quasi wie an einem Rettungsring daran fest. Zu dieser Erkenntnis gelange ich durch Erfahrungen vergangener Lebensjahre und schon länger beobachte ich, dass unsere Gesellschaft sogenannte Sicherheit vor Leben zu stellen.

Wie meine ich das?

Schauen wir uns mal in der Schweiz um. Selbst bin ich im Glauben gross geworden, mich gegen alle Eventualitäten versichern zu können. Also eher sollte oder muss ich das sogar, denn ohne diese kostenpflichtigen Extras, die mich an jeder Ecke anspringen, ist mein Sein hier wertreduziert. So wurde mir suggeriert. Ein Umstand, der mich fast von meiner Selbständigkeit abhielt und immer wieder an Aufgabe denken liess. Für alles und noch viel mehr gibt es in einer Hochburg an Versicherungen das passende Angebot. Abgedeckt wird, was Mensch sich vorstellen kann oder sogar über jede Fantasie hinaus.

 

«Äxgüsi», aber wer empfand bitte wirklich ernsthaft vor entsprechender Werbung eine zu schliessende Lebenslücke durch exakt diese fehlende Versicherung?

 

Da begegnet uns also immer wieder eine Versicherungsflut, die statt des gesunden Wochenmarkteinkaufs alternative Möglichkeit bieten, sich Gutes zu tun. Das ist zwar nicht Fokus dieses Artikels, dennoch möchte ich kurz nach Absurdistan-Hausen abbiegen. Bei meiner Recherche zu diesem Beitrag stolperte ich über zwei Versicherungen, von denen ich mich frage, wieviel Sinn ein Invest wertvoller Franken in diese wirklich bringt.

Beide sichern gegen zwei echt häufig im Alltag anzutreffende Wahrscheinlichkeiten ab, nämlich das Steckenbleiben im Fahrstuhl und der Fall, dass sich die Braut nicht traut. Dieser Illusion von Sicherheit im Modell Ehe bin ich persönlich schon mehr als einmal aufgesessen, war ich mit 34 doch schon zweifach geschieden. Hätte ich nur mal vorgesorgt und wäre direkt am Traualtar weggerannt, so hätte sich der jeweilige Mann durch die ausgezahlte Versicherungssumme garantiert gut getröstet… Es darf und soll also an keinem Mangel herrschen und wird an dieser Stelle bereits immer klarer: Für alles, was im Leben kommen mag, existiert die Lösung vor dem Problem. Mit Sicherheit.

 

Was bietet mir im Leben eigentlich Stabilität?

 

«Im Leben ist nix sicher, ausser dem Tod.» Diesen Satz verwende ich in Gesprächen oft und öfter, fast schon inflationär. Ja ich gebe zu, besonders in der Schweiz wird mir unter Garantie der Zusatz «und Steuern zahlen» entgegnet. Da bin ich zwar anderer Meinung, doch Glauben ist schlussendlich wie Hoffen, das darf jeder halten, wie er mag.

Dennoch ist diese Erkenntnis nun mal schlicht wahr und ich finde es besser, wenn wir temporären Wesen das heute denn morgen final realisieren. Leben ist immer jetzt, genau wie der richtige Moment für alles.

Grosses Glück oder tiefer Schmerz dieser Tatsache ist Fluch oder Segen, er bietet Schutz sowie Gefahr. Immer mal gerne in Gestalt eines neuen Hamsterrads, vielleicht sogar einem, welches wir nie wirklich verlassen können, da bin ich selbst noch ziemlich unsicher. Der Blick nach links und rechts lässt uns regelmässig glauben, dass hier ganz sicher noch irgendetwas fehlt bis zur Perfektion. Doch perfekt ist kein Zustand, sondern Illusion und so halten wir an einer Blase fest, die von aussen wunderschön glänzt. Woran ich mich immer mal wieder zu erinnern versuche? Pläne sind nix als Schäume und Schaum mag ich zwar in meiner goldenen Milch oder einem heissen Bad. Ansonsten komme ich jedoch besser ohne durch, da nur so mein Blick glasklar bleibt.

 

Nur mit den Versicherungen rund um den Tod könnten wir hier bestimmt schon eine gute Seite füllen. Ironisch finde ich in diesem vielfältigen Angebot die Lebensversicherung, kommt sie doch tatsächlich erst nach unserem Tod zum Einsatz. Da hab ich persönlich viel davon, wenn ich vor lauter Rechnungen bezahlen schlicht zu leben vergass und dies nach meinem Ableben dann könnte. Ehrlicher ist da immerhin die Sterbegeldversicherung, wenn jedoch selbst dieser Titel noch schwammige Kommunikation darstellt. Doch es ist wie es ist und so höre ich auch öfter ganz trocken von Chris: «Deine Wort-Präzision beherbergt irgendwie Alltagshürden.»

 

Bei allem Wahnsinn sind wir nun mal keine Eremiten und selbst wenn ich manchmal seufzend stöhne und mich genau danach sehne, kann ich es mir kaum vorstellen, einsam in einer Hütte im Wald sitzend auf das Ende meiner Tage zu warten. Mir alleine zwar oft genug, lebt mein Antrieb und meine Kreativität doch von Beobachtung und Austausch mit anderen Geschöpfen, darunter auch Menschen.

Kritisch ist und bleibt jedoch das Konsumverhalten ebendieser breiten Masse zu betrachten. Was wir gerne «die Gesellschaft» nennen, ist eine Masse an Individuen. Dir und mir, uns allen. Statt gegenseitig Sicherheit und Halt zu vermitteln, verbindet uns unter der Maske angeblicher Individualität alle das Streben, tiefe innere Sehnsüchte zu befriedigen. Es einen uns die gleichen Grundbedürfnisse und eben diese einzige Sicherheit der Endlichkeit. Verbindend die Handlungen gesteuert nach aussen, ähnlich die Wertegerüste, aufgebaut auf kulturellen wie persönlichen Hintergründen.

Bewusste Achtsamkeit als möglicher Schlüssel?

«Wenn, dann»- Verknüpfungen ziehen als perfide Laufmasche durch unser Leben und du kennst das bestimmt: Ob ein zu erreichendes Ziel, ein beendet gewünschter Zustand. Beides begleitet durch richtungsweisende Aussagen wie: «Wenn ich endlich befördert werde, dann gönne ich mir den Urlaub auf den Malediven.»

 

In der Zeit dazwischen geht gerne vergessen, in welch wunderschöner Umgebung wir wohnen. Das Universum direkt vor der eigenen Haustüre liegt, oft genug schöner als das vermeintliche und weit entfernte Paradies oder jeder unendlich wirkende Sandstrand. Da wir ebenfalls eines der reichsten Länder der Welt sind, können wir es uns (noch) leisten, diese Schmerzensgeld-Projektionen zu realisieren, Nachhaltigkeit auf andere (die Grossen) zu schieben und uns immer mal wieder von Verantwortung frei zu kaufen. Doch ist das wirklich die Lösung oder verschiebt es unsere Suche nach möglichen Antworten auf ein später, welches vielleicht weniger prickelnd wird, als erwünscht? Keinesfalls möchte ich hier zu gesellschaftskritisch auftreten und mir ist bewusst, dass alles immer bei einem selbst beginnt und endet, der einzige Ort, an dem echte Veränderung möglich ist. Eine Hintergrundbeleuchtung ist mir für kurzes Rampenlicht dennoch wichtig: Unser jeweiliger Status Quo verschiebt sich mit jedem glückseligen Momentum, wodurch eine konstante Entfremdung von ihm stattfindet. Es gibt also DAS eine Glück, die ABSOLUTE Zufriedenheit nirgends zu finden, bis auf da, wo wir gerade sind. Da sind wir nämlich richtig, sonst wären wir woanders.

 

Macht das denn alles überhaupt Sinn?

 

Die Suche nach dem einen richtigen Sinn des Lebens eint uns wohl alle und der seit Jahren anherrschende hippe Trend scheint kaum so rasch abzureissen. Ehrlich gesagt habe ich mich selbst lange nach ihm gesehnt und ihn an allen möglichen Orten gesucht. Meine Suche war natürlich eine lllusion, doch gut suggeriert ist halb gekauft. Trotz stetiger Reflektion und so mancher Ausbildung war ich selbst jahrelang nicht davor gefeit, von einem Konsumrausch zum nächsten Shoppingtrip zu taumeln oder mich für Kurztrips ins Flugzeug zu setzen. Ein freier Tag war erst zu Ende, wenn das Einkaufszentrum besucht war, das Wochenende wurde oft und gerne woanders verbracht.

Durch meine Begegnungen mit dem Tod sowie einer intensiven Auseinandersetzung mit der Endlichkeit habe ich heute meinen eigenen persönlichen Umgang mit jeder Form des Konsums gefunden und hinterfrage meinen eigenen immer wieder. Denn bei allem Denken und Handeln bleibt klar: Nach fertig. Geht es immer weiter.

 

 

Was würde Chris dazu sagen?

 

Im Streben nach höher, schneller und mehr manifestiert sich gewiss eine unbewusst menschliche Suche nach Sicherheit. Dieser ist letztendlich aber nie gewahr zu werden.

Trotzdem versuchen wir die Orientierung an ihr, um die vermeintliche Sicherheit wenigstens zu spüren – in einer Welt jedoch, die keine bietet. Und zwar als scheinbare Absicherung gegen das unwegsame Leben und einem ständig möglichen Strich durch die Rechnung. Darum umgeben wir uns auch mit Dingen und anderen Verbindlichkeiten, weil wir in einer unsicheren Welt sicher sein wollen, niemals zu wenig zu haben. In diesem Streben nach dem endlosen Mehr laufen wir im Akkumulationsprozess aber trotzdem immer Gefahr, alles auch jederzeit wieder zu verlieren.

Aus diesem Zusammenhang und der gefühlten Vorstellung eines nicht genug, speisen sich auch Beziehungen und das tägliche Gebaren in einer auf Sicherheit ausgerichteten Welt. Die Folge ist ein Festhalten und nicht loslassen wollen von antrainierten Verhaltensweisen, die der persönlichen Freiheit jedoch im Wege stehen. So verharren wir lethargisch in Konstellationen, die längst überfällig geworden sind. Meistens geschieht dies aus Mangeldenken und dem Bedürfnis nach Sicherheit, manifestiert im stets berauschenden Konsum des unmittelbar Habbaren. Um aber aus dem Alten raus und ins Neue reinzukommen braucht es ein Umdenken, damit der Weg zu einem inneren Mehr auch tatsächlich gegangen werden kann, um nicht durch äußeres Konsumieren in ungewisser Sicherheit fortwährend bloß auf der Stelle zu treten. 

 

Wer ist Chris?

Fragenstellender Verstand, der sich mutig einer unvernünftig wirkenden Intuition (Sabrina) entgegensetzt. Reflektierter Sparringpartner und achtsamer Mensch.

 

Du findest beide am Lagerfeuer

Sabrina und Chris treffen sich regelmässig im LIVE Podcast «LagerfeuerMomente» zum offenen Austausch mit Substanz. Gleichberechtigung und Augenhöhe leben sie, statt darüber zu sprechen. Ansonsten gilt: keine Tabus.

So viel sie verbindet, trennt sie auch. Beide leben zwar den minimalistischen Ansatz, vertreten jedoch öfters verschiedene Perspektiven. Der eine trifft Entscheidungen aus dem Verstand, die andere lässt Intuition leiten. Ihr beruflicher Background teilt sich die Branche, doch die Erfahrungen gehen bei der ersten Weggabelung auseinander.

Trotz aller Unterschiede und sich befruchtender Muster: Sie mögen und schätzen den jeweils anderen, gehen durch dick und dünn, muten sich zu und halten aus. Verschiedene Nationalitäten, Geschlechter, Erfahrungen und Ansichten halten ihre Dynamik hoch und du erfährst dadurch im Podcast so manche Erkenntnis für das Allein sein und dennoch im Miteinander leben. Einsamkeit war gestern, heute ist gemeinsam stark.

Was würde Chris dazu sagen?

Was würde Chris dazu sagen?

Sabrina fragt: 

Wie kann das Vermissen eines besonderen Menschen erträglich gestaltet werden?


Chris antwortet: 

In vertrauender Gelassenheit bei sich selbst zu bleiben, statt im Außen nach der Vermissung als Wundermittel gegen die eigenen Befindlichkeiten zu suchen, ist der Grundstein für das selbstwirksame Aushalten dessen was ist. Einer unbeständigen Welt zum Trotz bleibt man daher idealerweise selbst die wichtigste Konstante. Diese ist im eigenen Rahmen kontrollierbar und an ihr läßt sich ausrichten, möchte man Unabhängigkeit gegen Bedürftigkeit nicht tauschen und sich von Umständen tangieren lassen, die nicht zu beeinflussen sind.

 

Statt die Vermissung auf einen besonderen Menschen zu projizieren, darf das Objektiv lieber weit gestellt bleiben, um die Möglichkeiten zu sehen, die unter weiteren 7 Milliarden Menschen potentiell auf einen warten. Sollte auch hier kein Ausgleich zu finden sein, um die eigengedankliche Welt von gelebter Teilhabe zu befrieden, ist letztendlich zu akzeptieren, dass Menschliches vergänglich und niemals zu besitzen ist. Freue man sich stattdessen an schon gemeinsam verbrachter Zeit und der zu Lebzeiten noch realen Chance im Jetzt, eben jenen Erfahrungshorizont beim nächsten Wiedersehen zu erweitern.

 

Wie ist die Perspektive von Sabrina?

Vermissung gehört zu meinem Leben als Künstlerin. Wie alle Empfindungen darf sie sein und gefühlt werden. Besondere Menschen vermisse ich frei von Projektion, sondern dieses Gefühl hilft mir dabei, zu erkennen, wo ich mein Leben träume statt meine Träume zu leben. Dafür stehe und gehe ich: Um Träume wahr werden zu lassen.

Auf diesem meinem Weg bleibe ich mir zu jeder Zeit treu. Was natürlich kleine Irr- oder Umwege nie aussschliesst. Ebenfalls ist da die Möglichkeit inkludiert in Gelassenheit bei mir zu bleiben und gleichzeitig Raum für Menschen offen zu lassen, die mir nahe kommen dürfen. Dieser Raum ist klein, daher haben nur wenige Menschen darin Platz, um mein bereits sehr gutes und erfülltes Leben gemeinsam eine Nuance farbiger zu gestalten. Nicht mehr, aber auch ganz bestimmt nie weniger. Lange Zeit habe ich diese Tür verschlossen und zusätzlich mit einer Metallstange gesichert. Diese Tage sind unwiderruflich dabei und ich zahle den Preis dafür gerne.

Gemachte Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Es steht ihnen jedoch keinesfalls frei, zu verhindern, dass ich zu der Person werde, die ich noch werden kann.

Da ich mich mit dem Tod intensiv auseinandergesetzt habe, ist für mich so klar wie nur etwas: Es gibt immer ein Wiedersehen und auch in der Zeit dazwischen ist verbunden, was zusammengehört. Wir kennen die Regeln: Das, was in bedingungsloser Liebe zueinander fand, findet sich immer. Egal wie, wo, wann.

 

 

Wer ist Chris Diekers?

DialogRaum-Geber – Diamantenschleifender Prozessbeschleuniger – Spezialist für Introsensibles –
Werteorientierter Menschenfreund – Hochsensibler Lebensvereinfacher – Reisebegleiter zum Freiheitfinden –
Minimal-Coach für das Wesentliche – Realitätsgestaltender Selbstentwickler 

 


Dich interessiert, welche Gedanken Chris zu deinen Fragen kommen?

Dann erfahre hier mehr über sein Angebot. 

 

Was würde Chris dazu sagen?

Was würde Chris dazu sagen?

Sabrina fragt: 

Hat der Künstlerversteher ein Patentrezept gegen Selbstzweifel und Selbstvorwürfe?


Chris antwortet: 

Weil Patentrezepte universal nicht immer astrein funktionieren, darf geschaut werden, wo es situativ und konkret mangelt. Auch ob dieser meist nur imaginierte Mangel einem Reality-Check überhaupt standhält.

Gedanken und Glaubenssätze produzieren ja bekanntlich Emotionen und wenn wir erstere in blühende Landschaften tauchen, haben es letztere einfacher, die Realität für das zu sehen, was sie ist: ein Beweis dafür, was man bis heute schon alles Wunderbares vollbracht hat. Von diesem Status Quo darf man dann mutig einfach die nächsten Schritte machen. Diese liefern dann neue Ergebnisse, welche dann wiederum mit Abstand und weiser Rücksicht die anfänglichen Gedanken und Glaubenssätze in ein anderes Licht rücken.

Es ist der Ausgangsgedanke von dem die Tragik ausgeht. Gelingt es, ihn auch in schwierigen Momenten zu akzeptieren und liebevoll zu bändigen, hat man ein Patentrezept zwar nicht gefunden, doch den möglichen Weg zur eigenen Befriedigung unmittelbar vor der Nase. Bestreitet man dann noch diesen Weg, kann er sich beim Gehen sogar unter die eigenen Füsse legen. Dadurch gibt man sich selbst die Chance im ständigen Fortschritt an den eigenen Unzulänglichkeiten zu wachsen.

Ergründe mal, wo dein Mangel genau herrührt und warum du meinst, dass Vergangenes immer noch eine tragende Rolle für aktuelle Befindlichkeiten spielen darf. Irgendwo ist die Lösung ganz sicher zu finden.

 

 

Wer ist Chris Diekers?

DialogRaum-Geber – Diamantenschleifender Prozessbeschleuniger – Spezialist für Introsensibles –
Werteorientierter Menschenfreund – Hochsensibler Lebensvereinfacher – Reisebegleiter zum Freiheitfinden –
Minimal-Coach für das Wesentliche – Realitätsgestaltender Selbstentwickler 

 


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Was würde Chris dazu sagen?

Was würde Chris dazu sagen?

Sabrina fragt: 

Warum ist es anscheinend schwer zu akzeptieren, wenn Menschen nicht exakt so sind wie man selbst?


Chris antwortet: 

Menschen sind sich selbst immer am nächsten und können die eigenen Befindlichkeiten am besten verdauen. Entsprechend wünschen sie sich, dass andere auch so sind, wie sie selbst. Das hat mit Vertrautheit, Vertrauen und Verträglichkeit zu tun.

Sich immer wieder auf Neues einstellen zu müssen (Menschen, Orte, Situationen, etc.) ist anstrengend und hat immer Momente von Unsicherheit parat. Sich selbst hat man schon recht gut verstanden, wie andere ticken dagegen nicht. Hier können trotz Vertrautheit, Vertrauen und Verträglichkeit auch immer Überraschungen auf einen warten.

Auch hat man, ob zu Recht oder nicht, die Annahme, die eigene Sicht auf die Dinge, das eigene Denken wäre das richtige. Das beisst sich aber oft mit dem, was das Gegenüber für Wahrheiten mit ins Gespräch bringt. Andere Wahrheiten können uns langweilen, stören, in Rage versetzen oder einfach stimmig sein. Herrscht Unstimmigkeit und kein produktiver Dialog, lebt es sich auseinander. Die Kunst besteht darin, Unstimmigkeiten auszuhalten und an den Differenzen im gemeinsamen Prozess zu wachsen.

Das ist meistens Arbeit und bedarf eines aufgeschlossenen Geistes. Der ist aber nicht immer vorhanden, weil beeinflusst von den eigenen Befindlichkeiten.

 

 

Wer ist Chris Diekers?

DialogRaum-Geber – Diamantenschleifender Prozessbeschleuniger – Spezialist für Introsensibles –
Werteorientierter Menschenfreund – Hochsensibler Lebensvereinfacher – Reisebegleiter zum Freiheitfinden –
Minimal-Coach für das Wesentliche – Realitätsgestaltender Selbstentwickler 

 


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